Schwarm-Intelligenz fördern

Eine vernetzte Gruppe generiert eine sogenannte Schwarm-Intelligenz. Je grösser und diversifizierter die Gruppe ist, desto kreativere und erfolgreichere Resultate bringt sie hervor – wenn die guten Ideen strukturiert aufgenommen und weiterentwickelt werden. Eine moderne Organisation sollte deshalb immer mehr wie ein Fisch- oder Vogelschwarm organisiert sein – nicht wie eine Herde mit Anführern. Das bringt im digitalen Zeitalter entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Für eine strukturierte digitale Vernetzung braucht ein Unternehmen eine einfache, intuitive Plattform – damit sich möglichst viele Mitarbeitende am kreativen Prozess beteiligen. In Bezug auf die Weiterbildung im Betrieb heisst das: alle sollten an der internen Weiterbildung mitarbeiten können. Lern-Kurse sollten kollaborativ erarbeitet und ständig weiterentwickelt werden. Mitarbeitende, die in die Entwicklung der Weiterbildungs-Inhalte eingebunden werden, sind motivierter – „engaged employees“ erwirtschaften gemäss Studien mehr Umsatz, sind seltener krank und bleiben der Firma länger erhalten.

Plattform steht in 3-4 Wochen zur Verfügung

So eine Plattform kann sich jedes Unternehmen selber aufbauen – ohne permanenten Support von IT-Technikern. Mit den richtigen digitalen Tools ist das ganz einfach: nach einer kurzen Einführung können Mitarbeitende selber Inhalte generieren und innerhalb weniger Wochen ist eine interne Lernplattform bereit. Professionelle Unterstützung braucht es nur bei der Implementierung der Unternehmensstruktur und des Berechtigungskonzeptes. Danach steht die interne Lern-Akademie allen zur Verfügung und sie ist einfach zu bedienen – so einfach wie zum Beispiel Facebook. Die Ausbildungs-Verantwortlichen und die Mitarbeitenden werden begeistert sein.

Vorteile für die Ausbildungs-Verantwortlichen:

  • Sie können selber und einfach E-Learning-Kurse erstellen. Eine Powerpoint-Präsentation wandelt die Plattform zum Beispiel automatisch in einen Kurs um, der auf allen End-Geräten optimal dargestellt ist.
  • Präsenz-Kurse können Sie auf der Plattform managen: Nur wer on-line Vorinformationen und Tests absolviert hat, kann sich beispielsweise zu einem Präsenz-Kurs einschreiben.
  • Sie können auch Lernpläne für neue Mitarbeitende zusammenstellen. Badges, Zertifikate und Reminders ordnet die Plattform automatisch zu. Übersichtliche Tabellen mit dem aktuellen Stand von Ausbildungsgruppen können automatisch an berechtigte User verschickt werden.

Vorteile für Mitarbeitende:

  • Weiterbildung steht jederzeit und überall zur Verfügung, auf Wunsch auch auf dem Smartphone oder Tablet.
  • End-User können Inhalte auf die Plattform laden: Zum Beispiel zu bestimmten Kursen ein Lösungsblatt oder eine Anregung.
  • Auch eigene Kurse und eigenes Wissen können Mitarbeitende an Peers weitergeben –  nach Freigabe durch einen defiinierten Experten
  • Kurse können bewertet werden. In spezifischen Foren finden vertiefende Diskussionen zum Lern-Inhalt statt.
  • Mitarbeitende können auch Fragen an alle Kollegen stellen. Antworten werden bewertet. So entwickelt sich eine „schwarm-intelligente“ Wissens-Datenbank.

Fragen Sie uns – wir zeigen Ihnen gerne die Möglichkeiten von digitalen Weiterbildungs-Möglichkeiten: Blended learning, Knowledge-Management, GamifizierungenFlipped Classroom, Zertifizierungen und Social learning – alles kombiniert mit einem übersichtlichen, einfachen Monitoring und Controlling.

 

Schwarm-Intelligenz

Laut Verhaltensbiologe Professor Jens Krause bedarf es für Schwarm-Intellegenz Individuen, die unabhängig voneinander Informationen sammeln und diese in sozialen Interaktionen verarbeiten und zusammenführen, was dann in der Lösung eines kognitiven Problems mündet.

 

 

Revolution in der Weiterbildung

Von den Lernenden her kommt die Revolution in der Weiterbildung. Der Lernprozess wird durch digitale Medien enorm verändert. Sinnvoll kombiniert mit klassischen Präsenz-Schulungen und analogen Unterlagen bringt blended learning Mitarbeitenden in der beruflichen Weiterbildung entscheidende Vorteile:

 

  • Selbstbestimmtes Lern-Tempo
  • Individuelle Lern-Inhalte
  • Abrufbarer Wissens-Speicher
  • Konkrete Hilfe während eines Arbeitsprozesses

 

Es gibt auch Vorteile für die AusbildnerInnen – digitale Medien sind keine Konkurrenz für gute InstruktorInnen. Präsenz-Schulungen können dank digitalen Vor-Kursen effizienter und spannender gestaltet werden. Die reine Wissensvermittlung wird ausgelagert auf interaktive eLearning-Kurse – Fähigkeiten können anschliessend kollaborativer in einer Präsenz-Veranstaltung erarbeitet werden – und am Schluss kann ein Repetitions-Test das Wissen noch vertiefen.

 

Anschauungspädagogik in neuen Dimensionen

Wie wir lernen wird durch den ständigen Umgang mit digitalen Medien immer mehr beeinflusst: «digital natives» und technisch affine «digital immigrants» können aus dem Vollen schöpfen und mit interaktiven Lern-Einheiten Pestalozzis Anschauungspädagogik in eine neue Dimension transferieren. Weiterbildung im ursprünglichen Sinn geht von einer klassischen Rollenverteilung zwischen LehrerInnen und Lernenden aus. Lehrpersonen vermitteln den Lerninhalt an die Lernenden, meist in Form von Frontal-Präsenz-Unterricht. Eine entscheidende Weiterentwicklung bringt das eLearning: Um Lerninhalte zu vermitteln brauchen die Lernenden sich nicht mehr an einem zentralen Ort zu versammeln. Man spricht deshalb auch von distant-learning oder Learning 2.0, 3.0 und jetzt auch schon 4.0 – dank modernsten interaktiven Lern-Plattformen.

 

Neues Zeitalter der Wissensvermittlung

Aktuell stehen wir an der Schwelle in ein neues Zeitalter: Learning 4.0 – oder wie immer man das mitzählen möchte. Auf jeden Fall ist eine eigentliche Lern-Revolution im Gang. Die klassische Rollenverteilung zwischen allwissenden Lehrpersonen und wiss-begierigen Lernenden verschwindet. An diese Stelle tritt eine grosse Gemeinschaft, die das laufend erworbene Wissen gegenseitig teilt und vermehrt. Möglich sind solche modernen Lern-Ansätze mit modernen Lern-Management-Plattformen, wo die Lernenden Ihr Wissen an alle ganz einfach weitergeben können: sei es mit einem kurzen Handy-Video-Beitrag, einer kleinen Power-Point-Präsentation oder einem einfachen Blog-Diskussions-Beitrag.

 

Fragen Sie uns – wir zeigen Ihnen gerne die Möglichkeiten von digitalen Weiterbildungs-Möglichkeiten, blended learning, Gamifizierungen, Flipped Classroom, Zertifizierungen und social learning – alles kombiniert mit einem übersichtlichen, einfachen Monitoring.

Das richtige LMS finden

Digitalisierung nicht verschlafen – das richtige LMS finden

Digitalisierung und Vernetzung der internen Weiterbildung ist «Match-entscheidend» für den künftigen Erfolg: für die Weiterbildungs-Abteilungen als solche – aber auch für die einzelnen Unternehmen als Ganzes. Digitalisierung in der Weiterbildung bedeutet «Vermehrung des Wissens». Auf einer guten, digitalen Firmen-Plattform kann sich vor allem der grosse Anteil an informeller Weiterbildung potenzieren.

Mit dem richtigen Lern-Management-System LMS können Weiterbildungs-Abteilungen diesen informellen Anteil systematisieren. Aber warum haben viele Unternehmen auch in der fortschrittlichen Schweiz noch keine optimale Lernplattform für Ihre interne Weiterbildung? Ein LMS, das schnell und unkompliziert eingeführt werden kann, muss viele Kriterien erfüllen – vor allem:

  1. Intuitiv und Benutzer-freundlich
    Benutzer-freundliche Systeme helfen den Ausbildenden und den Lernenden schnell und intuitiv Know-how zu generieren und zu nutzen.
  2. Überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Der Kosten-Faktor darf nicht unterschätzt werden: Wenn man mit on-line-Lektionen Präsenz-Schulungen effizienter und fundierter macht, rechnen sich die Investitionen in ein gutes LMS sehr schnell.
  3. Ausbildende und Lernende optimal vernetzen
    Die Vernetzung von Ausbildenden und Lernenden funktioniert auch wie ein «Firmen-internes Facebook»: Lerninhalte können bewertet und unverzüglich aktualisiert werden. Experten- und Themen-Gruppen können nach Bedarf gegründet, gepostet und gelikt werden.
  4. Einfache und übersichtliche Lernkontrolle für alle
    Für Lernende und Gruppen-Leitende stehen übersichtliche Lern-Kontrollen und Statistiken zur Verfügung.
  5. Interaktive, kurze Lern-Einheiten
    Lern-Nuggets – kurze Lern-Einheiten – sind jederzeit verfügbar und können von den Lernenden individuell genutzt werden. Zeit- und Orts-unabhängig. Power-Point-Präsentationen, Videos und andere digitale Formate können einfach auf die Plattform geladen werden – von Ausbildenden und von Lernenden.
  6. Gamifizierung und Zertifizierung mit Punkte-System
    Automatisierte Gamifizierung von Lern-Kursen mit Punkte-Zuweisungen und definierbaren Zertifikaten kann die Motivation von Lernenden zusätzlich fördern.

In der NZZ schrieb Jan Flückiger über Politiker, die der digitalen Welt mit analogen Gesetzen Grenzen setzen wollen. Das erinnere «an den verzweifelten Versuch von Pferdehändlern und Kutschenbauern Anfang des 20.Jahrhunderts, sich gegen das Aufkommen von Automobilen zu wehren.» Vielleicht haben damals ein paar Kutschen-Unternehmen eine Entwicklung verschlafen und existieren heute nur noch als nostalgische Touristen-Attraktion. Wenn man aber die Digitalisierung in der Weiterbildung verschläft, werden junge, aufstrebende Unternehmen in kurzer Zeit von der Überholspur aus winken. Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten – sie kann aber bewusst und optimal eingesetzt werden – zur Vernetzung und Vermehrung von Wissen. Genau wie die Erfindung des Automobils oder wie die industrielle Revolution wird die Digitalisierung neue Dimensionen eröffnen, die wir uns im Moment kaum vorstellen können.

Zeichnung: Peter Gut, Illustration zum NZZ-Artikel «Digitalisierung nicht verschlafen»

Wissen im Beruf

Wie fördern Unternehmen relevantes Wissen im Beruf ?

Mitarbeitende erweitern „on-the-job“ ihr Wissen im Beruf am meisten und am nachhaltigsten. An zweiter Stelle steht das Lernen von „peers“ und erst an dritter Stelle kommt die klassische Weiterbildung im Sinne von Fachliteratur, Seminaren, Coaching und E-Learning. Dies zeigen das 70:20:10-Modell oder gemäss einer neueren Umfrage das 55:25:20-Modell. eLearning bietet im Gegensatz zur herkömmlichen Weiterbildung die Chance, Lernen mit peers und on-the-job besser zu verknüpfen und zu unterstützen.

Komplexe Anforderungen am Arbeitsplatz sprechen für eLearning

Die Modelle beschreiben den Mechanismus, wie man im Arbeitsleben am besten lernt. Die berufliche Weiterbildung kann sich diese Erkenntnisse zunutze machen: Man muss die klassische Weiterbildung in Betrieben besser mit dem informellen Lernen am Arbeitsplatz verknüpfen – also dem Lernen on-the-job und dem Lernen von Arbeitskollegen und Vorgesetzten. Die Entwicklung des Modells von 70-20-10 zum Verhältnis 55-25-20 weist ausserdem darauf hin, dass die Zusammenhänge in der Arbeitswelt immer komplexer werden und nicht mehr zu 70 Prozent on-the-job gelernt werden können, sondern nur noch zu 55 Prozent. Während in den letzten 20 Jahren davon ausgegangen wurde, dass nur 10 Prozent des Wissens durch klassische Weiterbildung vermittelt wird, sind es gemäss den Leaderships heute rund 20 Prozent. Damit wird das neue Modell also zum Geburtshelfer für eLearning 2.0.

Wissen im Beruf mit eLearning weitergeben und festigen

Dank eLearning erkennen Arbeitnehmende schneller komplexe Zusammenhänge im Berufsleben. Moderne, digitale Weiterbildung (eLearning 2.0) geht noch einen Schritt weiter: Es bietet Chancen für die Verbindung von klassischer Weiterbildung mit informellem Lernen am Arbeitsplatz – wenn man folgende Punkte berücksichtigt:

  1. Weiterbildung muss jederzeit frei zugänglich und wiederholbar sein. Nur repetitives Lernen bleibt länger erhalten.
  2. Das formelle Lernangebot sollte zudem in eine informelle betriebs-interne Lern-Plattform eingebunden und/oder auf soziale Netzwerke ausgedehnt werden.
  3. eLearning muss in „Häppchen“ (Micro-Learning) angeboten werden.
  4. Blended Learning: eLearning kann mit klassischen Präsenz-Schulungen kombiniert werden.
  5. eLearning 2.0, also situative/nicht-lineare Nutzung, hilft den Lernenden, während einem Arbeitsprozess eine Lern-Sequenz abzurufen, im eigenen Rhythmus zu lernen.
  6. Informationen in Bild und Ton vermitteln. Funktionale Analphabeten lernen einfacher per Video-Sequenzen.

Bildungsmodelle zum Wissen im Beruf

Das 70:20:10-Bildungsmodell basiert auf Studien des US-Bildungsanbieters Center for Creative Leadership. (Michael M. Lombardo und Robert W. Eichinger veröffentlichten in den 90er Jahren des 20.Jahrhunderts erstmals Ergebnisse der Untersuchung in ihrem Buch „The Career Architect Development Planner“.)

Das 55:25:20-Modell basiert auf einer Umfrage am DDI’s Global Leadership Forecast 2014/ 2015. Dabei wurden über 13.000 Führungskräfte unter anderem auch danach befragt, wie ihrer Einschätzung nach Wissen im Beruf weitergegeben wird. Das Ergebnis ist etwas weniger deutlich: 55:25:20. Das heisst aber immer noch, dass praktische Erfahrungen am Arbeitsplatz und Lernen durch Arbeitskollegen zusammen 80 Prozent ausmachen und formelles Lernen einen kleinen Anteil hat bei der Wissensvermittlung in einem Betrieb.

Das 70-20-10-Modell / oder das 55-25-20-Modell verdeutlichen die Rolle des informellen, nicht-organisierten Lernens am Arbeitsplatz. Demnach lernen wir:

  • Zu 70/55 Prozent durch Herausforderungen und praktische Erfahrungen, die wir im Arbeitsalltag machen.
  • Zu 20/25 Prozent durch unser berufliches Umfeld und unsere Vorgesetzten, indem wir anderen über die Schulter blicken.
  • Und nur zu 10/20 Prozent durch klassische Weiterbildungen im Sinne von Fachliteratur, Seminaren, Coaching und E-Learning.

Fördern Sie betriebs-internes Wissen!

Mit welchen Herausforderungen im Bereich Aus- und Weiterbildung in Ihrem Betrieb sind Sie konfrontiert? Wie managen Sie das gesamte Wissen in Ihrem Betrieb? Vereinbaren Sie ein erstes unverbindliches Gespräch mit uns. Wir helfen Ihnen gerne bei der Evaluation Ihrer Möglichkeiten.